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 DAS LEID DER ANGEHÖRIGEN

Suchtberatung für Angehörige

 

Angehörige von suchterkrankten Menschen befinden sich in einer so genannten Co. Abhängigkeit.   

Ein Angehöriger kann nicht helfen, er oder sie braucht selbst dringend Hilfe.   

Die Erfahrung unserer Arbeit hat gezeigt, dass dort, wo Co. abhängige den ersten Schritt gemacht haben, sich Hilfe zu holen, der Weg für den Betroffenen gefunden wurde, bzw. für den Co. abhängigen Partner der Weg aus dem Teufelskreis geebnet wurde. Rückfälle jedenfalls haben wir dort, wo Co. Abhängige und Betroffener in den Gruppen bei uns arbeiten, nicht zu verzeichnen gehabt.   

Das Leid der Angehörigen ist um vieles schlimmer, als das der Betroffenen selbst. Warum ist das so:   

  • Ich möchte dir Helfen, ohne mich   würdest du vollkommen untergehen.
  • Im Grunde genommen ist der Betroffene   doch ein liebenswerter Mensch, ich kann ihn oder sie doch nicht fallen lassen.     
  • Der Betroffene sagt mir immer wieder   DU bist schuld, dass ich wieder so viel Alkohol oder Drogen zu mir genommen   habe.
  • Was soll ich den tun, wir haben uns   vor ein paar Jahren ein Haus gekauft, das muss doch erhalten werden.
  • Wenn ich den Betroffenen verlasse was   wird dann aus mir.
  • Ich bleibe doch nur bei dem   Betroffenen, der Kinder wegen.
  • und viele Ausreden mehr 

Der Leidensdruck bei Co. abhängigen Frauen ist wesentlich größer als der bei Männern in der gleichen Situation. Dennoch brauchen beide dringend Hilfe.   

Das Selbstbewusstsein der Co. abhängigen Person schwindet im Laufe der Zeit auf ein Minimum. Psychische und körperliche Krankheiten sind die Folge. 

Es wird immer wieder versucht mit verbalen Drohungen ( wenn Du nicht aufhörst verlasse ich Dich ) den Betroffenen zur Umkehr und Einsicht zu bewegen. 

Doch leider werden diese Drohungen nicht umgesetzt, so dass der Betroffene sich in seiner Abhängigkeit sicher fühlt und eben die Schuldzuweisungen gegenüber dem Co. abhängigen Partner ausleben kann. 

Ganz besonders schlimm ist das Leid der Kinder aus betroffenen Familien. 

Kinder können sich nicht wehren, Kinder wollen beide Elterteile, sie stehen zwischen den Stühlen, ja sie fühlen sich schuldig, dass es in der Familie nicht harmonisch ist. 

Vielfach wird gesagt, unsere Kinder sind noch zu jung, die bekommen es doch nicht mit, was hier geschieht. 

Dies ist ein fataler Irrtum, Kinder nehmen jede negative Schwingung in der Familie sehr präzise auf, sie haben nur niemanden, der sie ernst nimmt, mit dem sie darüber reden können.

Warum nehmen wir alle Kinder nicht als gleichwertige Familienpartner wahr, warum verdrängen wir die Gefühle unserer Kinder.

Vielleicht nur um uns selbst zu beruhigen, oder sind wir derart egoistisch geworden, dass wir das Leid der Kinder nicht sehen wollen?