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 RAUSCHDROGE CANNABIS

  ist die am weitesten verbreitete illegale Droge in der Bundesrepublik Deutschland. Etwa 26% aller Jugendlichen haben Erfahrungen mit dem Konsum von Cannabis.
Cannabis ist der Oberbegriff für die Rauschmittel Haschisch und Marihuana. Der psychoaktive Rauscherzeugende Wirkstoff Tetrahydrocannabinol wird verkürzt THC genannt.  

Marihuana ( Grass ) besteht aus den Teilen der getrockneten weiblichen Cannabispflanze, die besonders THC - haltig sind.  

Haschisch ( Dope, Shit ) ist das zu Platten oder Klumpen gepresste Harz der weiblichen Cannabispflanze. Es wird häufig mit unterschiedlichen Substanzen gestreckt.  

Cannabis ein „Einstiegsdroge“? 
Cannabis galt lange Zeit als Einstiegsdroge für eine spätere Heroinabhängigkeit. Die Vorstellung eines zwangsläufigen Umstieg auf andere Drogen ist heute widerlegt. Wenn man von Einstiegsdrogen spricht, wären an erster Stelle Alkohol, Zigaretten und Medikamente zu nennen. Dennoch ist zu bedenken, dass die Rolle von Cannabis bei der Entstehung von Abhängigkeitsentwicklungen noch nicht eindeutig geklärt ist und mit dem Konsum von Cannabis eine Schwelle zum Bereich der illegalen Drogen überschritten wird.

 
Der Probier- und Gelegenheitskonsum gelten in der Regel als „weiches Konsummuster“. Der Konsum von Cannabis hat bei dieser Gruppe keinen zentralen Stellenwert im Alltag erlangt, sondern wird als Freizeitkonsum zu bestimmten Anlässen betrieben.

Ein „hartes Konsummuster“ liegt vor, wenn Cannabis dauerhaft und gewohnheitsmäßig über einen langen Zeitraum gebraucht wird und fest im Alltag integriert ist. Ein weiteres Merkmal für harte Konsummuster ist ein häufiger zusätzlicher Konsum von Alkohol und/oder anderen illegalen Drogen. Insbesondere mit der Entwicklung der Technoszene in den letzten Jahren hat der Mischkonsum unterschiedlicher Substanzen (vor allem von Cannabis, Ecstasy, Speed und LSD) zugenommen.

Das Risiko des Missbrauchs und einer Abhängigkeitsentwicklung steigt mit dem Mischkonsum erheblich an.

Die Effekte: 
Neben den erwünschten psychischen Wirkungen wie Gefühle der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit, der Entspannung, Heiterkeit und gesteigerte Kommunikationsfähigkeit, der Intensivierung von Sinneswahrnehmungen (halluzinogene Wirkung) können auch unerwünschte akute psychische Wirkungen auftreten: Wahrnehmungs- und Konzentrationsstörungen, Angst, Panik, Orientierungsverlust, albtraumartige halluzinationsähnliche Erlebnisse.

 Wirkungen und Dauer: 
Akute körperliche Wirkungen können Mundtrockenheit, Herzrasen, der Anstieg des Blutdrucks, Senkung des Augeninnendruck, leichte Steigerung der Herz. Bzw. Pulsfrequenz, Rötung der Augen, Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses und Verminderung der Reaktionsfähigkeit und Übelkeit sein.

Je nach Art und Menge des Konsums kann die Wirkungsdauer unterschiedlich sein. Beim Rauchen von Cannabis stellt sich die Wirkung meist unmittelbar nach dem Konsum für 1-4 Stunden ein, wobei das „High“-Gefühl nicht abrupt, sondern allmählich abnimmt.

Bei der oralen Aufnahme von Cannabis , z.B. durch Kekse, wirkt die Droge frühestens eine halbe Stunde nach dem Gebrauch. Die Wirkung tritt hier verzögert, dann allerdings oft plötzlich ein und kann sich noch langsam steigern, bevor sie je nach Dosierung nach ca. 5 Stunden nahchlässt.

Die Risiken und Folgen:

Wie bei anderen Drogen auch, kann mit starkem und häufigem Cannabiskonsum eine psychische Abhängigkeit entstehen. Symptome für eine psychische Abhängigkeit sind eine Art innerer Zwang zum Konsum, sowie ein Kontrollverlust über den Beginn und die Fortsetzung des Konsums. Der Gebrauch wird selbst dann fortgesetzt, wenn psychische, soziale oder körperliche Probleme erkennbar sind.

Eine weitere, gravierende Folgewirkung bei starkem und dauerhaftem Cannabisgebrauch bei vorhandenen Veranlagungen psychiatrische Erkrankungen (drogeninduzierte Psychose) auslösen kann.

Cannabis schränkt während der Wirkungsdauer die körperliche und psychische Leistungsfähigkeit ein. Sowohl das Reaktionsvermögen als auch die Fähigkeit zur schnellen Informationsverarbeitung und zum abstrakten Denken sowie die Leistungsfähigkeit des Kurzzeitgedächtnisses sind herabgesetzt. Die Fähigkeit zum Führen von Fahrzeugen und zum Bedienen von Maschinen ist somit stark eingeschränkt.

Der Rauch von Cannabis enthält eine Vielzahl von Schadstoffen, die im Vergleich zu reinem Tabak als giftiger eingeschätzt werden müssen. Die Risiken sind daher noch größer als bei reinem Tabakrauchen. Möglich sind Erkrankungen der Atemwege wie Lungenkrebs oder chronische Bronchitis.
 

(Quelle: DHS, Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren e.V.)