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psychologische SUCHT- & LEBENSHILFE

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 KOKAIN   

Wirkungsweise:

Kokain stimuliert massiv u.a. das zentrale Nervensystem. Bei kurzzeitigem Gebrauch in niedrigen Dosen führt diese zentralnervöse Stimulation zu einer gesteigerten Aufmerksamkeit und motorischer Hyperaktivität, sowie zu einem Anstieg der Pulsfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur, Atemfrequenz und Atemtiefe. Bei chronischem Gebrauch kommt es dagegen zu nachhaltigen Störungen des Nervensystems, auf die zumindest teilweise die typische Persönlichkeitsveränderung bei Kokainabhängigen zurückzuführen ist.

Die Risiken und Folgen: 

Die Risiken des Kokainkonsum liegen in der Gefahr einer sich schnell einstellenden psychischen Abhängigkeit.
Regelmäßiger Kokaingebrauch kann mittel- und langfristig zu schwerwiegenden körperlichen, psychischen und sozialen Veränderungen führen. 

Körperliche Folgen: 

Durch anhaltenden Kokainkonsum wird die körperliche Widerstandskraft in zunehmendem Maße geschwächt. Der Konsument ist weniger belastbar, hat starken Gewichtsverlust und Schädigungen der Blutgefäße und verschiedener Organe wie Leber, Herz und Nieren treten auf.
Während der Schwangerschaft kann Kokainkonsum zu Früh- oder Totgeburten wie auch zu massiven Reifungs- und Wachstumsstörungen des Fötus führen. 

Psychische Folgen:

Bei Dauerkonsumenten zeigen sich gravierende psychische Folgen wie u.a. Verstimmungen, sexuelle Funktionsstörungen, Schlafstörungen, Depressionen, Angst, Befürchtungen des Kontrollverlustes, verstärkte Reizbarkeit, Aggressivität und Verwirrtheit. In manchen Fällen kann sich eine Kokainpsychose entwickeln, bei der es zu paranoiden Wahnvorstellungen, einer Beeinträchtigung des Realitätsbezug sowie zu optischen, akustischen und taktilen Halluzinationen kommen. 

Soziale Folgen:

Durch die nachhaltige Persönlichkeitsveränderung bei dauerhaftem Kokainkonsum treten antisoziales, narzisstisches Verhalten, Angststörungen, Reizbarkeit, innere Unruhe, starke psychomotorische Erregung sowie Ess- und Schlafstörungen auf. 

Die Abhängigkeit:

Sowohl ein episodischer wie auch ein kontinuierlicher Konsum von Kokain führen zu Abhängigkeit, wobei die psychischen Aspekte deutlich im Vordergrund stehen. Beim Absetzen von Kokain kommt es zu Entzugssymptomen wie Müdigkeit, Erschöpfung, Depressionen, allgemeiner Verstimmung, mangelnder Energie und sexueller Lustlosigkeit, gefolgt von einem starken Schlafbedürfnis, dem so genannten Crash.

(Quelle: DHS, Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren e.V.)